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Archiv der Kategorie Landespolitik
Ein Plädoyer für universelle Bildung
6.1.2009 by admin.
Alles Heute ersteht aus den Gedanken von gestern. Das heutige Denken läßt sich nur aus dem Gestern erklären - Daher ist eine klassische Bildung unerläßlich. Geisteswissenschaften sind eben nicht unproduktiv oder gar überflüssig.
Eine universelle Bildung ist unverzichtbar. Ein Text läßt sich inhaltlich nur erfassen, wenn Zusammenhänge erkannt und begriffen werden. Dazu gehört auch eine naturwissenschaftliche Basisbildung.
Wer Texte lesen, erfassen und analysieren kann, ist auch in der Problemanalyste schneller und besser. Hier profitieren Natur- und Ingenieurswissenschaften.
Wer schöpferisch ein Kunstwerk schaffen kann, der kann vielleicht seine Gedankenwelt besser öffnen und ist damit teamfähiger?
Kreativität und Problembewältigung - daran mangelt es in unserer Gesellschaft. M.E. hat dieses im kulturellen Verfall seine Ursachen, weil eben Defizite selbst bei den “Eliten” vorherrschen, weil Fachidioten ausgebildet werden, und die universelle Bildung der Verachtung anheim fällt.
Nicht Alles, was unökonomisch erscheint, ist langfristig unökonomisch. Die Investition in Bildung, eine universelle Bildung lohnt sich. Der Tanz um das Goldene Kalb, die Ökonomie, führt dazu, daß die Wirtschaft sich selbst sabotiert. Ökonomie wird zum elementaren Lebensbestandteil verklärt, doch ist sie nur Teil des Lebens, ein Fragment der Kultur einer Zivilisation. Ökonomie kann nur neben den Künsten bestehen, denn Ökonomie ist auf die Kraft der Kultur der Menschen einer Zivilisation angewiesen.
Bildung bedeutet das Erfassen der eigenen Kultur, der Grundlagen der gesamten Kultur. Kultur beschreibt das Miteinander und die Fähigkeiten der Menschen in einer Zivilisation. Jagd- und Anbautechniken gehören genauso dazu wie Benimmregeln in der sozialen Interaktion, die Schrift sowie das Geschriebene, die Art der Geschriebene genauso wie die Form des Geschriebenen, die Religion …
Doch Menschen geringer Bildung erfassen ihre eigene Kultur nicht, ihnen fehlen die Werte und der soziale Ehrencodex. Deshalb sind diese Menschen auch eher geneigt, Totalitarismen hinterherzulaufen. Bestialische Ideologien wie der Kommunismus oder Nationalsozialismus können nur aufgrund der Preisgabe der eigenen Kultur bestehen. Der Verlust der ursprünglichen Werte läßt das staatliche Morden zu, denn diese Ideologien treten mit dem Anspruch an, eine neue Zivilisation mit neuer Kultur zu schaffen.
Das deutsche Bildungssystem war vorbildlich, als der Physiker noch den Faust nicht nur vom Titel her kannte, als der Historiker noch die naive Beschreibung eines Naturphänomens in einer Chronik erkannte. Intelligenz und Bildung verschmelzen, bedingen aber nicht einander, aber das ist ein anderes Thema …
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Das ZENTRUM in Rendsburg
23.11.2008 by admin.
Am Samstag, den 15. November tagte der Landesvorstand der Deutschen Zentrumspartei das erste Mal in Rendsburg. Es war die zweite Landesvorstandssitzung, die ich als Landesvorsitzender leiten durfte. Die Veranstaltung war parteiöffentlich. Neben dem Bericht vom Bundesparteitag in Dormagen standen auch die Europa- sowie Bundestagswahlvorbereitungen und die Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes auf der Tagesordnung. Es wurde beschlossen, daß der Landesprteitag am 7. Februar 2009 auch in Rendsburg stattfinden werde. Jener Landesparteitag soll die Bundestagswahl 2009 vorbereiten. Auch soll es im neuen Jahr Stände oder Verteilaktionen in diversen Städten des Landes geben.
Wer eine christliche, soziale und werteorientierte Politik wünscht,darf sich sehr gerne an uns wenden!
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Radler-Stammtisch für Rendsburg und Umgebung
23.11.2008 by admin.
Am 10. November um 19 Uhr war es soweit. Auf Anregung von Bodo Schnoor aus Büdelsdorf kam der erste Radler-Stammtisch für Rendsburg und Umgebung in der Alten Markthalle zusammen. Neben dem Landesvorsitzenden des ADFC Stefan Kloppenburg waren weitere Funktionäre des ADFC aus Neumünster sowie etliche ADFC-Mitglieder aus Rendsburg, Büdelsdorf und Umgebung anwesend.
Anfangs fühlte ich mich als Mitglied der Initiative Cycleride (IC) etwas fremd und unwohl zwischen den vielen ADFC-Mitgliedern. Zuviel hatte ich über die “Sonntags-Schönwetter-Radfahrer” vom ADFC gehört und gelesen. Im Laufe des Abends zeigte sich jedoch, daß auch der ADFC sich um die rechtlichen und baulichen Belange sorgt. Daß sehr viel über Radtouren oder überregionale schleswig-holsteinische Themen gesprochen wurde, war den ortsfremden Gästen geschuldet.
Bodo Schnoor stellte unsere lokalen Probleme anhand des Beispiels der geplanten Umgespaltung der Kreuzung Hollerstraße-Brückenstraße-Hollerstraße-West in Büdelsdorf vor. Aber auch andere Brennpunkte sprachen wir an. Der Kieler Stefan Kloppenburg und die Neumünsteraner berichteten von Lösungsansätzen und Problemen in ihren Städten.
Auch der technische Teil kam nicht zu kurz, denn es wurde über Nabendynamos und die Helligkeit vonVorderlampen gesprochen. Es war ein gelungener Abend mit mehr als einem Dutzend Teilnehmern, der erst nach 22 Uhr endete. Der nächste Termin wurde auch gleich festgelegt. Für den 8. Dezember 20 Uhr werden Interessierte wieder zum Radler-Stammtisch in die Alte Markthalle geladen.
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10-Jähriges Jubiläum der “Fahrradnovelle” der StVO
20.11.2008 by admin.
An folgender PM hatte auch ich ein wenig im Forum der Initiative Cycleride mitgefeilt.
PM der IC zum 10-jährigen Jubiläum (PDF)
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Die Deutsche Zentrumspartei tritt mit mir in Rendsburg an!
9.5.2008 by admin.
Die älteste Partei Deutschlands, die Deutsche Zentrumspartei, gegründet 1870, tritt zur Kommunalwahl 2008 auch in Rendsburg an. Auf dem Landesparteitag im März in Busdorf hatte die Deutsche Zentrumspartei ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2008 aufgestellt. In Lübeck, im Kreis Pinneberg, im Kreis Schleswig-Flensburg und in Nordfriesland treten Kandidaten für das ZENTRUM an. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde und in der Stadt Rendsburg bin ich der Kandidat des ZENTRUMs.
Warum das ZENTRUM?
Seit 1994 war ich Mitglied von CDU und JU, in der Post-Kohl-Ära gab es mit Merkel aber einige Änderungen in der Struktur der CDU. Erst knickte die CDU ein, als dem Christkonservative Martin Hohmann von der Linkspresse Antisemitismus vorgeworfen wurde. Neben programatischen Fehlgriffen folgte dann noch der Hinauswurf des Sachsen Nitzsche. Insgesamt scheint sich ein urbaner Liberalismus, dem Werteegal sind, der nur wohlstandskonservativ ist, das Ruder in der CDU übernommen zu haben.
Meine Zeit im Gruppenvorstand des RCDS an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel machte mir deutlich, wie intrigant und undemokratisch es in der CDU im Lande abläuft.
Das ZENTRUM dagegen ist parteiintern diskussionsfreudig und die Aufstellung der Listen zu einer Wahl werden nicht im Hinterzimmer vorgenommen, um en bloc abzustimmen, sondern - auch wenn es lange dauert - es wird im Einzelnen abgestimmt.
Im Gegensatz zur CDU vertritt die Deutsche Zentrumspartei christliche Ethik. Während in der CDU der Widerstand gegen Kindstötungen im Mutterleib, gegen Stammzellenforschung und andere Verletzungen der Menschenwürde nur noch marginal vertreten ist, hat das ZENTRUM eine klare Position für das Leben.
Die urbanen Wohlstandskonservativen in der CDUvertreten den Wirtschaftsliberalismus der Ellenbogenmentalität. Dabei tanzen sie unablässig um das Goldene Kalb und stellen Kultur, Bildung und Leben unter das Diktat des Ökonomischen. Die Deutsche Zentrumspartei stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Sie fordert sozialen Ausgleich, ohne die Marktwirtschaft zu torpedieren.
Ziele meiner Kandidatur
Dank des Wegfalls der 5%-Hürde besteht im Kreis die Möglichkeit, in den Kreistag einzuziiehen. Für den Stadtrat müßte ich direkt gewählt werden, weil wir keine Liste für Rendsburg eingereicht hatten.
Sollte ich wider Erwarten in den Stadtrat einziehen, werde ich die Politik des Rendsburger Bürgermeisters Andreas Breitner in vielen Punkten unterstützen. Akzente setzen werde ich in meinen Bereichen der Verkehrs-, Kultur- und Bildungspolitik.
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Reformvorschlag für die BR Deutschland
23.1.2008 by admin.
- Keinerlei Subventionen mehr;
- Flattax von 25% für monatliche Einkommen über 1200 Euro natürlicher plus Freibetrag für unterstützte Familienmitglieder, 20% Flattax auf Unternehmensgewinne über 5.000 Euro juristischer Personen;
- Mindestlohn: 6 Euro, ansonsten je niedrigster Abschluß einer Branche.
- Flächentarife abschaffen, zugunsten unternehmensinterner Verhandlungen oder auch mit regionalen Branchenzusammenschlüssen (stärkt kleine, nicht-ideologisierte Gewerkschaften)
- steuerfinanzierte Grundversorgung im Gesundheitssystem (Wer vergoldete Wasserhähne im Einzelzimmer wünscht, kann eine Krankenzusatzversicherung abschließen);
- Bedingtes Grundeinkommen von 650 Euro ab 18. Lebensjahr: für Studenten und Schüler bei Leistungsnachweis, für Arbeitssuchende mit sozialem Engagement , alleinerziehende Mütter bis zum 4. Lebensjahr des Kindes etc., Hinzuverdienst beschränkt möglich
- Grundrente von 750 Euro (Wer mehr wünscht, kann privat vorsorgen)
- Grundversorgung für alle, die kein bedingtes Grundeinkommen bekommen können: Unterkunft, Suppenküchengutscheine, kleines Taschengeld.
- Jährlicher Angleich aller Leistungen und des Mindestlohns an die Inflationsrate;
- vierstufige Mehrwertsteuer: 5% für Grundnahrungsmittel (inkl. Bier und Wein) und Arzneimittel, 10% für Hygieneartikel, Dienstleistungen und Verbrauchsgüter, 15% für Schreibwaren und Medien, 20% für Elektronik, Luxusgüter, Süßwaren und alles Übrige; Sondersteuern statt Mehrwersteuer: 25% auf Alkolika außer Bier und Wein und Tabakwaren, 25% auf Heizöl oder Brennstoffe;
- 1 Jahr Kindergarten- oder Vorschulpflicht.
- Allgemeine Unterrichtspflicht, aber Grundschulpflicht; halbjährliche zentrale Prüfungen, Zentralabitur;
- Ab 18. Lebensjahr allgemeine einjährige Dienstpflicht für beide Geschlechter, wer bis zum 21. Lebensjahr keinen Dienst im sozialen Bereich, bei der Bundeswehr, Feuerwehr oder THW nachweisen kann, wird nach dem 22. Geburtstag nach Eignung und Bedarf binnen einem Jahr zwangseingeteilt;
- Hochschulreife nur mit Abitur in Verbindung mit Latinum oder Graecum.
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