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Januar 2011
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Archive für Januar 2011

Sogar gegen Shared Space sind die Wutbürger

 Die”Wohlstandsbürger” die gegen alles Neue sind, wehren sich sogar gegen Shared Space. Der Wutbürger hinterfragt die Sicherheit von Shared Space, obwohl das Prinzip Shared Space sich schon an anderen Orten bewährt hat. Hat der durchschnittliche Wutbürger vielleicht einen beschränkten Horizont??? Eine mögliche Erklärung wäre, daß der Durchschnittswutbürger nur für Einkauf oder Arbeit aus dem Haus geht. Dabei geht er dann sogar nur zu einer Blechbüchse, in die er sich einschließt, und der er erst am Ziel entsteigt. In den Urlaub geht es mit dem Flugzeug nach “Malle”. Bildung? Nicht nötig, hat sich für den Durchschnittsdeutschen mit dem Schulabschluß erledigt. Tagesausflüge in die nähere Umgebung? Ist doch langweilig abseits des Ballermanns.
Ich komme immer mehr zur Erkenntnis, je weiter ich mich mit der Wut-/Mutbürger-Debatte beschäftige, daß es sich bei vielen Wutbürgern um halbgebildete Subjekte handelt. Das sind genau die Kleinbürger, die uns mit jakobinischem, völkischem und internationalem Sozialismus in Blutbäder geführt hatten.

Straßenverkehr: Keine Lust aufs Selberdenken - Hintergründe - Gesellschaft - FAZ.NET

Ich wünsche mir das Volk der Dichter und Denker zurück! Doch dieses hatten die völkischen Sozialisten an der Front oder in Auschwitz im wahrsten Sinne des Wortes verheizt, wenn sich einzelne nicht retten konnten oder gerettet wurden.
Nur noch der Ständestaat kann Deutschland retten. Der unwissende Pöbel soll schweigen. Es gibt Menschen, die sind erwählt, weise Entscheidungen zu treffen. Das funktioniert aber nicht in der Herrschaft des Pöbels, der sogenannten Demokratie, sondern nur in der gottgewollten Ordnung. Ein Kayser, ein Reich, viele Reichsstände, noch mehr Ständeversammlungen. Es lebe das heilige Deutschland! - Ob dieser Absatz nur blanken Zynismus meinerseits darstellt oder ernst gemeint ist, wird die Zukunft entscheiden.

Rechnung ohne den Wirt gemacht?

Es gibt Leute, bei denen man meint, daß sie sich von Berufswegen der Wahrheit verpflichtet fühlten. Von wegen! Nur haben diese Leute vielleicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Es gibt heutzutage tolle Gerätschaften wie “Helmkameras”, auch “Actioncams” genannt. Das sind robuste Videokameras, die z.B. am Fahrradhelm, am Rahmen oder anderweitig am Kanu, Skifahrer oder eben Fahrrad angebracht werden. Natürlich ist auch eine Tonaufnahme dabei. Mit Diktiergeräten, Mobiltelephonen oder einigen MP3-Spielern sind auch Aufnahmen möglich. Ich finde Actioncams toll und praktisch, läßt sich doch das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer dokumentieren und notfalls belegen. - Was passiert mit Leuten, die von berufswegen der Wahrheit verpflichtet wären, wenn eine Aufzeichnung belegt, daß ein Vorgang etwas anders war, als sie es dokumentierten?

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