Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Torbens Sicht der Dinge für November, 2010.

November 2010
M D M D F S S
« Okt   Dez »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Archive für November 2010

Perspektiven für den Eiderpark?

Der Eiderpark war mal wieder ein Thema. Schon im September hatte ich hier ein paar Vorschläge gemacht.

Muß die Innenstadt wirklich leiden, wenn es dem Eiderpark gut geht? Ich behaupte nein. Es muß nur eine bessere Verknüpfung geschaffen werden. So könnte eine Straße über das Gelände der ehemaligen Rüdelkaserne den Weg zwischen Innenstadt und Eiderpark verkürzen. Der Bahnanschluß sollte auch mit in die Planungen einbezogen werden.
Übrigens profitieren Geschäfte in der Nähe von Wohnräumen von einem Trend seit Einführung der “Ökosteuer”. Immer häufiger verzichten Familien auf den Zweitwagen und erledigen Besorgungen zu Fuß, mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad. Automobilität ist ein Armutsmodell, Rendsburg ist arm; deswegen läuft der Trend in Rendsburg erst langsam an. Außerdem ist die Verkehrsinfrastruktur noch zu Automobil-orientiert. Da bedarf eines Umdenkens. Die gut belegten Fahrradbügel am Schiffbrückenplatz und am Schloßplatz belegen den Bedarf. Das sind die Konsumenten, die nach dem Arztbesuch oder anderen Erledigungen in der Innenstadt einkaufen. Jedoch ist die Innenstadt mit dem Fahrrad relativ schlecht zu erreichen.

An einer mangelhaften Zufahrt für den Radverkehr krankt auch der Eiderpark. Die unzumutbaren Radwege der Friedrichstädter Straße sind nicht mehr benutzungspflichtig. Die guten Abstellbügel sind aber von der Fahrbahn aus schlecht erreichbar.

Erbakan (Mili Görüs) im WELT-Interview

Dieses Interview in der WELT sollte jeder Rendsburger lesen! Denn es zeigt auf, wie Mili Görüs tickt. Und Mili Görüs steckt hinter dem Verein, der Träger der Centrum Moschee Rendsburg ist. - Sicher, nicht jeder Mohammedaner, der in diese Moschee geht, gehört Mili Görüs an. Aber die Eliten des Vereines. Jene sind die Multiplikatoren, die diese kruden Thesen verbreiten und in einer Moschee eine Basis haben.

“Radwege” für Pannenflicken 2010 nominiert

Jährlich verleiht die bundesweit tätige radverkehrspolitische Initiative Cycleride den Schmähpreis Pannenflicken. Nachdem die Stadtverwaltung nur sehr wenige Radwegebenutzungspflichten aufhob und die Kreisverwaltung keinerlei Anstalten macht, geltendes Recht umzusetzen, hatte ich zu Nominierungen für den Pannenflicken 2010 aufgerufen; ich selbst habe auch ein paar Photos eingesandt. (Die Texte stammen nicht von mir!)

Damit auch klar wird, daß die nominierten “Radwege” aus der Region nicht zwingend die einzigen Todesfallen  sind, möchte ich hier noch mindestens ein Beispiel aus Schacht-Audorf liefern, das ich aus Zeitgründen nicht nominiert hatte.

Schacht-Audorf, schmaler kombinierter Geh- und Radweg (Z. 240 StVO)

Die VwV-StVO zu § 2 verlangt für innerörtliche gemischte Geh- und Radwege eine Mindestbreite von 2,5 m.  Und damit das blaue Gebotsschild Zeichen 240 StVO, das auf einem gemischten Geh- und Radweg eine Benutzungspflicht aordnet, aufgestellt werden darf, muß nach § 45 IX StVO eine Gefahrenlage vorliegen. Da schmale Radwege gefährlich sind (vgl. z.B. BASt V 184), ist es ein Hohn, daß die Straßenverkehrsbehörde des Kreises weiterhin Radfahrer auf solche Wege zwingt. Dank des von der Rechtsprechung geschaffenen Begriffes der Unzumutbarkeit, dürfen Radfahrer vermutlich mit Richtersegen die Radwegebenutzungspflicht in jener Schacht-Audorfer Straße ignorieren und sicher auf der Fahrbahn fahren.

|