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Archive für 24.8.2010

Auch Mensing strahlt nun vom Plakat

 Leider hatte ich nur das Mobiltelephon dabei. Und die Lichtverhältnisse waren nicht gut. Deshalb ist die Qualität mies.

Mitbewerber Mensing

Mitbewerber Mensing hat leider übersehen, daß auch Klaus Schädel parteilos ist. Nur wird er vom ZENTRUM unterstützt. Andreas Breitner verleugnet dagegen seine SPD. Aber vielleicht trennt der Amtsinhaber tatsächlich zwischen seinem Beruf Bürgermeister und seiner Tätigkeit in der Partei. Ich unterstelle Andreas Breitner absichtlich nicht, daß er aus wahltaktischen Gründen auf das SPD Logo verzichte. Das ist schließlich mein seriöser Blog und nicht das “Kanalgeflüster in der Landeszeitung.

Der Vollständigkeit halber noch die Plakate “meines” Schädels und des Amtsinhabers:

Schädel und Breitner

Der Wahlkampf wird interessant

Während nach dem äußerst schlechten Bericht über ihn in der LZ von Mitbewerber Mensing nichts zu sehen und zu hören ist, ist Andreas Breitner weiterhin omnipräsent. Allerdings ist auch Klaus Schädel in Rendsburg unterwegs und spricht mit den Bürgern. Der Zuspruch ist auch sehr groß.  Dieser Zuspruch für Klaus Schädel macht die Breitner-Fraktion nervös. Da instrumentalisiert dann schon einmal ein “Journalist” eine Kolumne für den Wahlkampf und scheut vor falschen Behauptungen nicht zurück. Da solle ein Widerspruch gegen ein Wahlergebnis vorliegen, obwohl die Wahl noch gar nicht stattfand. Dabei wurde in einem Schreiben gegenüber der Wahlleitung nur angemerkt, daß der Kandidat die “Kooperation” zwischen dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und der Stadtverwaltung bei der nach § 53a GO vorgeschriebenen Vorstellungsveranstaltung für die Kandidaten als unzulässig erachtet.

Der Wahlkampf hat begonnen

Genau diese Journaille, welche die Veranstaltung moderieren soll, hatte  den Mitbewerber Mensing äußerst unvorteilhaft vorgestellt. Das Photo war sehr unglünglich gewählt, die Formulierungen im Analysebericht helfen, den Kandidaten unschädlich zu machen. Andreas Breitner dagegen wurde sehr vorteilhaft dargestellt. Nun wollte Klaus Schädel aufgrund seiner Erfahrungen mit den Schmierfinken genau solch einen Analysebericht nicht akzeptieren. Er  bat um den Abdruck eines Klartext-Interviews und darum, daß er das Photo authorisieren dürfe.  Doch Gero Trittmaack bestand auf die Bedingungen seines Arbeitgebers shz. Genau dieser Gero Trittmaack soll die rechtlich vorgeschriebene Vorstellungsveranstaltung moderieren. Viele Rendsburger haben das Spiel erkannt. Sie nahmen Klaus Schädels “Verweigerung” positiv auf. Und genau das macht den Leuten hinter Andreas Breitner Angst. Also legten die Breitner-Fans in einer Kolumne am letzten Samstag nach und holten zum Tiefschlag aus. Wer solche Unterstützer hat, Herr Breitner, der braucht keine Feinde! Sie tun mir leid. Ein Teil Ihrer Unterstützer, Herr Breitner, bereitet Ihnen einen äußerst unwürdigen Abgang aus dem Bürgermeisteramt!

Andreas Breitner ist ein guter Bürgermeister. Die SPD hätte damals gegen Jochen von Allwörden von der orangen CDU auch einen Verlegenheitskandidaten ins Rennen schicken können. Der stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Andreas Breitner ist in den Medien präsent. Daß er vorrangig als “Bürgermeister von Rendsburg” zitiert wird, zeigt, daß er seiner Aufgabe in Rendsburg wirklich einen hohen Stellenwert zuschreibt. Das rechnen wir ihm hoch an. Auch gehen wir davon aus, daß er nicht mit allen Vorgehensweisen seiner “Unterstützer”einverstanden ist.

Nun bietet sich ein Bürger an, ein besserer Bürgermeister zu werden. Ich hatte lange über Klaus H. Schädel recherchiert, bevor ich den Kontakt intensivierte. Den Kontakt von Herrn Schädel und dem ZENTRUM gibt es schon länger. Es war mein Vorgänger als Landesvorsitzender Uwe Barisch, der Klaus Schädel umwarb. Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe nahm Klaus Schädel mit mir Kontakt auf. Der Wahlkampf in Bad Oldesloe fiel in eine Zeit, in der Klaus Schädel nach Großhansdorf umzog. Dieser Umzug war auch nötig geworden, da es gehäuft Sachbeschädigungen an Klaus Schädels Eigentum gab.
Schreibende Brandstifter haben Sachbeschädigungen und Pöbeleien mitzuverantworten. Zum Glück sind es aber nur wenige Bürger, die auf die Journaille oder Blogger hereinfallen. Der Zuspruch für Klaus Schädel ist sehr groß. Dennoch sind Sachbeschädigungen auch schon in Rendsburg vorgekommen. So haben Verfassungsfeinde die Plakate von Klaus Schädel beschädigt, aber ebenso jene von Andreas Breitner.Wer den Preis der Plakate kennt, weiß, wie ärgerlich so etwas ist.

Die Plakatiererei ist ein Elend. Sie dient dazu, das Gesicht des Kandidaten bekannt zu machen. Ein Fehler, der mir bei der Kommunalwahl 2008 unterlief. Schönstedt machte sich am letzten Samstag über das Ergebnis lustig. Dabei hatte sein Käseblatt damals meine Kandidatur völlig ausgeblendet. Allen Antretenden Parteien und Gruppen wurde in der Landeszeitung ein Podium geboten, nur dem ZENTRUM nicht. Dabei waren aus Pressemeldungen die Kontaktdaten bekannt. Die Manipulation durch die Vierte Gewalt wird offensichtlich.
Auffällig beim Plakatieren war, daß im Regelfall die Plätze an den Plakatwänden alphabetisch vergeben waren. Nur am Fußgängertunnel, an der Stelltafel Hindenburgstraße waren die Aufkleber mit den Nachnamen abgekratzt. Andreas Breitner wurde auf dem Drittel plakatiert, welches am besten einzusehen ist. Übrigens sollte erst ab dem 16. August plakatiert werden dürfen, im “Analysebericht” der Kandidatenvorstellung Breitners kündigte dieser an, seine Plakate würden ab dem 16. angebracht. Wegen einer bevorstehenden Abwesenheit bat Klaus Schädel die Stadtverwaltung, daß er schon am Wochenende des 14. und 15. Augustes kleben dürfte. Da klebten die Plakate des Amtsinhabers wohlgemerkt schon. Offensichtlich wollte sein Team dem Amtsinhaber die besten Plätze sichern.
Die Tatsache, daß der Kandidat Schädel sich auch 50 zusätzliche  Plakatständer genehmigen ließ, scheinen den Amtsinhaber bewogen zu eben, ebenso zusätzliche Plakatständer aufzustellen. Nun ist Rendsburg mal in einem Wahlkampf bunter. Die Materialschlacht ist eröffnet! Leider hatte ich, als ich davon ausging, daß das ZENTRUM keinen Kandidaten mehr fände, einem Ratsherrn der SPD ungefähr erzählt, welch großer Etat im Falle einer Kandidatur dem ZENTRUM zur Verfügung gestellt würde. Die hochwertige Broschüre Breitnes und die Gummibärchen sprechen dafür, daß Andreas Breitner die Herausforderung annimmt. Das Wahlteam Klaus Schädel hat erst einmal einen quadratischen Flyer an fast alle Rendsburger Haushalte verteilt, um darauf aufmerksam zu machen, daß es einen weiteren Kandidaten gibt und von wem er unterstützt wird. Die Bürger reagieren offen bis begeistert, daß es einen Mitbewerber gibt. Und dann ist Klaus Schädel auch noch einer von Ihnen, kein Verwaltungsfachwirt oder Kader einer Systempartei. Den Kader einer Systempartei merkt man Andreas Breitner zugegebenermaßen auch nicht an, im Gegensatz zur oangen pseudochristdemokratischen Konkurrenz entwickelt sich die SPD aber auch erfreulich und bürgernah. Mißerfolge nach Schröder haben wohl zum Umdenken im Herbert-Frahm-Haus geführt. Der SPD-Landesvorsitzende Stegner durfte die Methoden der Journaille auch am eigenen Leibe erfahren. Vermutlich weil er im Gegensatz zum Büffet-Ministerpräsidenten bürgernah ist. Wie die Journaille der Monopolpostille Landeszeitung nun mit seinem Mitbewerber Klaus Schädel umgeht, dürfte ihm nicht behagen. Denn er weiß, was ihn erwartet, wenn der Wind sich gegen ihn wendet.

Die Homepage des Amtsinhabers wurde rechtzeitig zur Wahlkampferöffnung professionell gestaltet. Klaus Schädels Seite dagegen hatte ihren Termin für das Lifting erst in dieser Woche. Dieses weidete der “Schweinejournalismus” (Lafontaine) am vorherigen Samstag natürlich aus, Schädel sei noch nicht in Rendsburg angekommen (LZ). Auffällig ist, daß auf der Homepage von Andreas Breitner unter “Presse“der “Analysebericht” zum Mitbewerber Mensing nicht erwähnt wird. Dagegen erscheinen die Beiträge über den Kandidaten Schädel.

Die Internetpräsenz des Amtsinhabers läßt auch einige Schlüsse zu. In seinem Blog dürfen wir entnehmen, was seine Tochter über die Plakate sagt:

[…] Interessant, was die zweieinhalbjährige Greta heute so auf dem Weg in die Innenstadt beschäftigt hat: “Mama, da hängt ein Bild von Papa.” Dann ein beschädigtes Plakat vom Mitbewerber Schädel. “Beim anderen Papa ist das Bild kaputt!”.

transparentDie mutwilligen Sachbeschädigungen sind also auch nicht der Familie Breitner entgangen. Aber warum bringt der Kandidat Breitner das? Er will deutlich machen, daß er trotz Wahlkampf und Amt noch am Familienleben teilnimmt. Unterschwellig kommt aber auch - bewußt oder unbewußt - das durch, was die Journaille uns weismachen will: Da sei der strahlende Saubermann Breitner, der Schädel sei ein kaputter Typ.
Klaus Schädel macht nur das, was wir alle machen sollten. Er steht für seine Überzeugungen ein. Und deswegen tritt er zu Wahlen an. Klaus Schädel meckert nicht einfach, er versucht etwas zu verbessern. Er hat sich mit der CDU angelegt, weil er hinterfragte, wieso eine Ahrensburger Politgröße enge Geschäftskontakte zu Scientologen pflegt. Dafür wurde er aus dem orangen Sauladen ausgeschlossen.
In der Deutschen Zentrumspartei sammeln sich auch Menschen, die von der Wertelosigkeit und Korruption in unserem Lande die Schnauze voll haben. Das ZENTRUM steht seit seiner Gründung für Recht, Freiheit und Wahrheit ein. Dafür saßen Zentrumspolitiker im KZ oder waren wie Adenauer freie Gefangene in der Inneren Emigration. Heute müssen sie sich vom “Schweinejournalismus” verhöhnen lassen. Aber wir sind stärker. Hinter uns stehen die Bürger, hinter der Journaille nur die Ideologen. Wegen der großen gemeinsamen politischen Schnittmenge mit dem ZENTRUM arbeitet Klaus Schädel mit dem ZENTRUM zusammen.

In der Galerie von Andreas Breitner ist die Reihenfolge “Meine Stadt”, “Mein Beruf” und “Meine Familie” interessant. Wäre Schönstedt auf Schädels Seite - Auf solche “Unterstützer” verzichten wir aber gerne! - hinterfrüge er im Kanalgeflüster vermutlich die Wichtung. Zwei der privaten Bilder würde er herausgreifen. Das Bild unter der Dusche und das Bild im Schwimmbecken halte auch ich für zu persönlich und intim, als daß sie veröffentlicht werden sollten.

Das Inhaltliche, also die Sachfragen sollten vorrangig behandelt werden. Das ist die Meinung von Klaus Schädel und mir sowie sicher der übrigen Deutschen Zentrumspartei. Die Dreckschleuderei überlassen wir denen, die das als ihre Berufung betrachten.
Auf seiner Homepage meint Andreas Breitner, der Tourismus muß gefördert werden. Das ist völlig richtig. Aber wieso werden die nachweislich kaufkraftstarken Fahrradtouristen nicht vom NOK, von der Eider oder vom Ochsenweg in die Innenstadt gelotst? Wieso werden die wenigen Fahrradtouristen dann auch noch durch völlig wilkürliche Radverkehrsführungen aus den 1970er Jahren ferngehalten?
Der Radverkehr in Rendsburg ist sowieso ein Thema. 1997 gab es die sogenannte “Fahrradnovelle der Straßenverkehrsordnung”. Demnach sind Fahrräder gleichberechtigte Fahrzeuge, die auf der Fahrbahn fahren müssen. Radwege dürfen benutzt werden. Nur ausnahmsweise kann die Straßenverkehrsbehörde eine Radwegebenutzungsplicht anordnen. Hier in Rendsburg stehen abe an jedem noch so unzumutbaren Radweg die Gebotszeichen, die eine Radwegebenutzungspflicht anordnen. Und das, obwohl wissenschaftlich belegt ist, daß Radwege gefährlich sind. Seit mindestens zwei Jahren ist der Stadtverwaltung dieser Umstand bekannt. Bisher hat sich an der Beschilderung nichts geändert. Kurz: Der Verwaltungschef Breitner weiß von der Unrechtmäßigkeit der Radwegebenutzungspflichten im Stadtgebiet, aber aufgehoben werden sie nicht. Da werden Widerspruchsverfahren und Klagen riskiert. Auch einige Straßenbauprojekte wurden in der Vergangenheit zum Nachteil der Fahrradfahrer durchgeführt. Am Thormannplatz sollen Radfahrer nach den Wünschen der Verantwortlichen zig Ampeln kreuzen. Allerdings liegt dieser Mißstand nicht in der alleinigen Verantwortung der Stadt. Und seitens der Stadtverwaltung, das muß ich Herrn Breitner zugestehen, zeigt sich Besserung.
Bei Andreas Breitners Forderung nach dem Ausbau des Radwegenetzes wird nicht klar, welche Radwege gemeint sind. Radwege an Straßnzügen sind abzulehnen. Diese kritisiert auch der Landesrechnungshof. Auf der Fahrbahn ist das Radfahren sicherer als auf einem fahrbahnbegleitenden Radweg. Wenn der Amtsinhaber weiterhin kombinierte Geh- und Radwege abseits der Straßen schaffen will, bremst er die Radfahrer unnötig aus und gefährdet die Fußgänger. Wenn er allerdings ein echtes Netz von Fahrradschnellwegen meint, dann genießt er meine Unterstützung. Außerdem bedarf es dringend einer festen Kanalquerung für den Radverkehr.
Die Obereider liegt noch brach, da soll mit der Eiderkaserne die nächste Baustelle aufgemacht werden. Die Finanzen sind knapp und werden knapper. Die Verschuldung ist massiv gestiegen. Und sie soll weiter steigen.

Und es gibt noch vieles mehr, was schief läuft. Das ZENTRUM und Klaus Schädel werden in der nächsten Zeit weiter darauf eingehen. Hier habe ich mich vorerst vorrangig mit meinem Schwerpunktthema (Rad-)Verkehrspolitik beschäftigt.

Nachtrag: Die angesprochenen beiden Photos  wurden ganzplötzlich aus der Galerie entfernt. Da hatte wohl die wachsame Hohe Kayserliche Sittenkomission eingegriffen.

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