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Die Vierte Gewalt betreibt Wahlkampf

Dieser Eintrag stammt von admin Am 21.8.2010 @ 16:25 In ZENTRUM, Politik, Kommunalpolitik RD | Keine Kommentare

Im heutigen “Kanalgefüster” (Landeszeitung) läßt sich Jan F. Schönstedt über Sperrmüll und  Klaus Schädel aus. Das geschieht in der unnachahmlichen Objektivität der Qualitätspresse. Damit macht Jan F. Schönstedt klar, wie er über die Mitbewerber seines Breitners denkt. Mit Journalismus hat das nichts zu tun.
Auch Helmut Kohl warf seinen Hut mehrmals in den Ring, bevor er Bundeskanzler wurde. Christian Wulff unterlag mehrmals Gerhard Schröder. Heute ist Christian Wulff Bundespräsident. Und bei den Bürgermeisterwahlen verhält es sich ein klein wenig anders. Doch bewerben sich die Kandidaten um die Stelle als Verwaltungschef. Der finanziell unabhängige Unternehmer Klaus Schädel hat für sich entschieden, daß er den Wählern eine Alternative bieten möchte. Er hat dabei auch den Willen zum Sieg. Er will es besser als die Vertreter der Etablierten machen. In Ahrensburg holte Klaus Schädel übrigens mit 2349 Stimmen 12,54 %, das verschweigt Jan F. Schönstedt natürlich. Die ihm - als Anhänger der “erfolgreichen” Großen - mickrig erscheinenden 1,9 % in Bad Oldesloe benennt er natürlich.
Klaus Schädel entschied sich, trotz der Distanz auch in Rendsburg anzutreten, weil er hier Unterstützung erfährt. Außerdem gefällt ihm die Innenstadt, sie sei unverwechselbar. Ahrensburg habe leider einen derartigen Stadtkern nicht mehr. Wäre Klaus Schädel ein Bürgermeisterwahl-Hopper, träte er auch in Flensburg an. Die 155 Unterstützungsunterschriften kamen in Rendsburg übrigens sehr schnell zusammen. Daß seine Homepage noch nicht auf dem aktuellen Stand ist, ist sicher ein Makel. Aber daran wird gearbeitet. Mitbewerber Mensing hat noch nicht mal plakatiert.

Die Deutsche Zentrumspartei stand Klaus Schädel von Anfang an in Rendsburg personell und materiell zur Seite. Das läßt sich auch der Internetpräsenz des Landesverbandes Schleswig-Holstein des ZENTRUMs entnehmen. Und wenn die Lokalredaktion des Monopolblattes ihr zugesandte Pressemeldungen läse, wüßte sie das auch. Verteilt haben die Fkugblätter des ZENTRUMs übrigens vorrangig die Damen vom “Wahlteam Klaus Schädel”.
Es ist wahr, daß das ZENTRUM bei der Kommunalwahl 2008 in Rendsburg nicht besonders gut abschnitt. Allerdings war nur ein Kandidat in einem Wahlkreis im Stadtgebiet angetreten. Schon damals durfte ich mich mit der “unabhängigen” Journaille herumärgern. Daß er mein Landtagswahlergebnis ausblendet, kann ich nachvollziehen, denn aufgrund des schleswig-holsteinischen Wahlrechtes durften wir nicht als ZENTRUM antreten, und ich holte die 77 Stimmen als parteiloser Einzelbewerber. Dabei hatte ich nur plakatiert und an ein paar Haustüren geklingelt. Zur Bundestagswahl 2009 bekam Hans-Werner Jarmer im Direktwahlkreis 1 Flensburg-Schleswig mit 369 Stimmen 0,2%. - Zur Bürgermeisterwahl in Rendsburg traten wir bisher massiv auf. Der Wahlkampf wurde professionalisiert. Wir sind für die Bürger ansprechbar, die Gesichter werden bekannt gemacht.

Ein Widerspruch in Bad Oldesloe ist übrigens nicht gescheitert. Er wird noch bearbeitet. Für Rendsburg gibt es keinen Widerspruch gegen das Wahlergebnis, denn das Wahlergebnis liegt erst nach dem 12. September vor.  Auch gegen andere Vorgänge liegt kein Widerspruch vor. Klaus Schädel hatte nur der Wahlleitung mitgeteilt, daß er eine Kooperation der Verwaltung mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag bei der nach § 57a (2) GO vorgeschriebenen Vorstellungsveranstaltung ablehne. Die heutige Kolumne zeigt, daß Klaus Schädel recht hat, wenn er die Unabhängigkeit der Journaille infragestellt.

Jan F. Schönfeld hat hier der “Breitner-Postille” alle Ehre gemacht. Ob dieser durchschaubare Artikel aber seinem Favoriten nützt, ist fraglich. Dieser dürfte sich ärgern, daß der bisher faire Wahlkampf dank seiner Unterstützer derart abgleitet. Von Schmutzkampagnen profitieren kann nur die Journaille, die dann genüßlich “berichtet” und weiterhin als selbsternannte Vierte Gewalt Meinungsbildner spielt.


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