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Archive für November 2008
Das ZENTRUM in Rendsburg
23.11.2008 by admin.
Am Samstag, den 15. November tagte der Landesvorstand der Deutschen Zentrumspartei das erste Mal in Rendsburg. Es war die zweite Landesvorstandssitzung, die ich als Landesvorsitzender leiten durfte. Die Veranstaltung war parteiöffentlich. Neben dem Bericht vom Bundesparteitag in Dormagen standen auch die Europa- sowie Bundestagswahlvorbereitungen und die Öffentlichkeitsarbeit des Landesverbandes auf der Tagesordnung. Es wurde beschlossen, daß der Landesprteitag am 7. Februar 2009 auch in Rendsburg stattfinden werde. Jener Landesparteitag soll die Bundestagswahl 2009 vorbereiten. Auch soll es im neuen Jahr Stände oder Verteilaktionen in diversen Städten des Landes geben.
Wer eine christliche, soziale und werteorientierte Politik wünscht,darf sich sehr gerne an uns wenden!
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Radler-Stammtisch für Rendsburg und Umgebung
23.11.2008 by admin.
Am 10. November um 19 Uhr war es soweit. Auf Anregung von Bodo Schnoor aus Büdelsdorf kam der erste Radler-Stammtisch für Rendsburg und Umgebung in der Alten Markthalle zusammen. Neben dem Landesvorsitzenden des ADFC Stefan Kloppenburg waren weitere Funktionäre des ADFC aus Neumünster sowie etliche ADFC-Mitglieder aus Rendsburg, Büdelsdorf und Umgebung anwesend.
Anfangs fühlte ich mich als Mitglied der Initiative Cycleride (IC) etwas fremd und unwohl zwischen den vielen ADFC-Mitgliedern. Zuviel hatte ich über die “Sonntags-Schönwetter-Radfahrer” vom ADFC gehört und gelesen. Im Laufe des Abends zeigte sich jedoch, daß auch der ADFC sich um die rechtlichen und baulichen Belange sorgt. Daß sehr viel über Radtouren oder überregionale schleswig-holsteinische Themen gesprochen wurde, war den ortsfremden Gästen geschuldet.
Bodo Schnoor stellte unsere lokalen Probleme anhand des Beispiels der geplanten Umgespaltung der Kreuzung Hollerstraße-Brückenstraße-Hollerstraße-West in Büdelsdorf vor. Aber auch andere Brennpunkte sprachen wir an. Der Kieler Stefan Kloppenburg und die Neumünsteraner berichteten von Lösungsansätzen und Problemen in ihren Städten.
Auch der technische Teil kam nicht zu kurz, denn es wurde über Nabendynamos und die Helligkeit vonVorderlampen gesprochen. Es war ein gelungener Abend mit mehr als einem Dutzend Teilnehmern, der erst nach 22 Uhr endete. Der nächste Termin wurde auch gleich festgelegt. Für den 8. Dezember 20 Uhr werden Interessierte wieder zum Radler-Stammtisch in die Alte Markthalle geladen.
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Fragen zu alten Weltkarten?
20.11.2008 by admin.
In der Welt wird über die Revision der Waldseemüller-Karten berichtet.
Der Wissenschaftshistoriker Charles H. Hapgood stellte in Maps of the Ancient Sea Kings 1966 ähnliche Fragen zu diversen Karten. Dabei arbeitete er mit modernen Geographen zusammen. Das Buch erschien 2002 bei Zweitausendeins als “Die Weltkarten der alten Seefahrer” in deutscher Übersetzung und wurde in der WELT vorgestellt. Wegen der Rezension schaffte ich es mir an.
Für mich ist klar, daß wir untersuchen müssen, ob antikes Wissen in die Karten des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit einflossen. Neben Griechen, Phöniziern und Römern fuhren sicher auch andere Völker auf den Weltmeeren. Die Römer trieben Handel mit Indien. Die indigenen Völker Lateinamerikas berichten von bärtigen Kulturbringern. In Mexiko stehen Skulpuren mit negriden Gesichtszügen.
Wenn ich mich recht entsinne, sollen am Amazonas ein blasser, rothaariger Stamm hausen, die Cachapoya, deren Ahnen wohl Kelten gewesen sein sollen. Jeder weiß, daß Kelten in der gesamten Antike für alle möglichen Völker als Söldner dienten, darunter auch die seefahrenden Phönizier.
Die Kanaren waren in der Antike auch schon bekannt. Unter Berücksichtigung der Meeresströmungen dürfen wir wohl annehmen, daß es auch mal Schiffe nach Westindien verschlug. Nachgewiesenes Kokain in ägyptischen Mumien kann als Indiz für einen transatlantischen Handel gedeutet werden.
Eine weitere mögliche Erklärung für Seekarten über den europäischen Tellerrand hinaus bieten die Fahrten der Chinesen. Jedoch sind die Thesen von Gavin Menzies nicht unproblematisch und zum Teil schon widerlegt.
Die Fahrten der Portugiesen, aber auch europäischer Fischer bieten allerdings die naheliegende Erklärung für das Wissen um den Kontinent im Westen. Warum sollten die Portugiesen nicht versucht haben, im Bereich Mittelamerikas eine Durchfahrt zu suchen. Kolumbus holte sich einen Teil seines Wissens auch von den Portugiesen. Die Portugiesen waren an der Expedition Didrik Pinings und Hans Pothorst unter Christian I. nach Grönland und Vinland beteiligt.
Und natürlich gefiel es den portugiesischen Seefahrern nicht, wenn ihr Wissen an fremde Mächte geriete. Man denke nur an die aufkommende Konkurrenz des 16. Jahrhunderts!
Ostrom war bis auf die Eroberung während des Vierten Kreuzzuges kontinuierlicher Transporteur antiken Wissens. Es tauchen im Hoch- und Spätmittelalter plötzlich wieder Errungenschaften der Antike auf, darunter Armbrüste oder Windmühlen. Das kam nicht von den Mohammedanern, sondern von den “Griechen” zurück nach Europa.
Europäische Händler waren überall in Eurasien aktiv. Am bekanntesten ist Marco Polos Ausflug nach China. Genua entsandte Galeerenexpeditionen, dokumentiert ist jene der Gebrüder Vivaldi.
Die indigenen Kulturen Lateinamerikas trieben Nachweisleich Küstenhandel von Peru bis Mexiko. Wieso sollte nicht geographisches Wissen über Indios an Europäer gelangt sein? Schließlich traten die Europäer nicht nur als Eroberer auf, sondern sie fanden auch Verbündete. Ein Inka soll sogar auf dem Floß bis Polynesien gefahren sein.
Wir nehmen immer leichtfertig an, Geschichte und vor allem die technische und wissenschaftliche Entwicklung sei ein fortlaufender Prozeß. Aber es gab immer wieder Einbrüche in der Menschheitsentwicklung. Sei es durch Naturkatastrophen, sei es durch Kriege oder Völkerwanderungen. Die Völkerwanderung der Spätantike und die arabische Expansion haben viel Wissen zunichte gemacht. Manches Wissen überlebte in Nischen.
Buchtips:
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10-Jähriges Jubiläum der “Fahrradnovelle” der StVO
20.11.2008 by admin.
An folgender PM hatte auch ich ein wenig im Forum der Initiative Cycleride mitgefeilt.
PM der IC zum 10-jährigen Jubiläum (PDF)
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