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- 8.9.2010: Der Dritte Weg als Wirtschaftsform?
- 24.8.2010: Auch Mensing strahlt nun vom Plakat
- 24.8.2010: Der Wahlkampf wird interessant
- 21.8.2010: Die Vierte Gewalt betreibt Wahlkampf
- 15.8.2010: Aufruf zur Nominierung für den Pannenflicken 2010
- 14.8.2010: Critical mass in Rendsburg?
- 13.8.2010: [SHMF 2010] K 90 "Prachtvoll" - Ein wahrhaft prachtvolles Konzert
- 10.8.2010: Bahn oder nicht Bahn? - Das Rendsburger Verkehrskonzept muß überdacht werden
- 5.8.2010: Interessantes Urteil zur Beleuchtung am Fahrrad
- 1.8.2010: [SHMF 2010] K 54 "Romantische Bekenntnisse" - Lebendige Interpretation
Perspektiven für die Stadt Rendsburg und den Kreis
Am kommenden Sonntag stehen bei uns in Schleswig-Holstein die Kommunalwahlen an. Wie ich hier schon berichtete, kann ich gewählt werden. - Aber wofür steht meine Kandidatur inhaltlich?
Verkehrspolitik
Die Rendsburger Innenstadt benötigt mehr Parkplätze. Es gibt einige unnötige Radwege in Rendsburg, die zum Teil zugunsten von Parkraum aufgegeben werden könnten.
Priorität sollte die Suche nach unzulässig aufgestellten Verkehrszeichen haben. Gerade bei den Blauschildern (Gebotszeichen) gibt es in Rendsburg zuviele, die seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1997 nicht mehr dastehen dürften.
Bei Neugestaltung von Straßen in Rendsburg sollten zukünftig die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden. Derzeit sind vor allem Radfahrer und Fußgänger unberücksichtigt.
Fahrradstreifen der Polizei oder des Ordnungsamtes zur Eindämmung des Verkehrsrowdytums vieler Rendsburger Radfahrer sind wünschenswert.
Die Anbindung Rendsburgs an das Bahnnetz ist zwar recht gut, aber der Fahrplan der Nord-Ostseebahn nach Kiel benachteiligt Pendler. Bei der nächsten Gelegenheit sollten die Stadt und der Kreis sich für eine bessere Bahnverbindung nach Kiel einsetzen. Vor allem im Winter sind während der Stoßzeiten größere Züge notwendig. Der Kreis sollte prüfen, ob er sich am Ausbau der Strecke nach Kiel beteiligen kann.
Wirtschaft
Tourismus sollte als wirtschaftliches Standbein unserer schönen Stadt mit ihren historischen Bauten verstärkt gefördert werden. Die gesamte Region hat kulturell vieles zu bieten.
Eine Überdachung einer Einkaufstraße in der Innenstadt ist abzulehnen. Die Kosten müßten zum Teil auf die Anlieger umgelegt werden, wären aber auch für die Pflege und Instandhaltung sehr hoch. Vielmehr sollten besonders schöne Fassaden gut präsentiert und am Abend ausgeleucht werden.
Die Nutzung der Plätze in der Innenstadt für Biergärten und Cafés muß vorangetrieben werden.
Rendsburg benötigt dringend eine Brauerei. Haben Sie schon einmal Ihren Bekannten aus Franken erklären müssen, daß Rendsburg zwar annähernd 30.000 Einwohner, aber keine Brauerei beheimatet?
Kultur und Bildung
Kindergartenplätze müssen für jedes Kind zugänglich sein. Der kostenfreie Zugang sollte angestrebt werden.
Ein Sozialticket für Sport, Kultur und Bildung kann einkommenschwache Rendsburger Familien entlasten und ihnen neue Bildungschancen eröffnen. Chancengerechtigkeit ist das Stichwort.
In den letzten Jahren gab es in jeder Saison drei Konzerte im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals in Rendsburg. Die Zahl der Konzerte muß erhöht werden.
Die Stadt sollte für den Rendsburger Herbst zugunsten der Vereine und Verbände Einfluß auf die Planungen nehmen. Außerdem bedarf es eines besseren Kulturprogrammes.
Warum laden wir nicht einmal ein Orchester zu einem Konzert auf dem Paradeplatz ein? Klassische Musik ist nicht elitär, sondern sollte allen Bürgern offenstehen.