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Radfahren in Rendsburg V - 4. Bürgermeister-Radtour
Da ich Verkehrspolitik für Radfahrer als eine meiner Kernkompetenzen erachte, ließ ich am Donnerstag, den 17.4. die Univeranstaltungen ausfallen und nahm an der 4. Bürgermeister-Radtour teil.
Bericht über die 4. Bürgermeister-Radtour
Neben den Beiträgen hier in meinem Blog hatte ich mich auch als “Lokalreporter” betätigt und eine Zusammenfassung der in diesem Blog aufgeführten Mißstände abgeliefert.
Nun konnte ich beim Plakatieren für die Deutsche Zentrumspartei an der Ecker Berliner Straße/Gartenstraße feststellen, daß dort das Zeichen 240 entfernt wurde. Offensichtlich hat die Stadtverwaltung auf die an den Bürgermeister Andreas Breitner überreichte Liste des Zentrumspolitikers Torben Frank reagiert.
Zur allgemeinen Freude wurde auch das Zeichen 240 an der Obereider entfernt, so daß Radfahrer sich nicht mehr den Gehweg mit Fußgängern teilen müssen, während die Fahrbahn ungenutzt bliebe.
Leider prangen in vielen Straßen Rendsburgs noch immer die blauen Schilder, welche Radfahrer auf Radwege nötigen, obwohl sie dort seit 1997 rechtlich nicht mehr stehen dürften. Diese Radwege könnenals “andere Radwege” weiterhin von Radfahrern genutzt werden, wenn sie durch andere Verkehrszeichen nicht anderen Zwecken gewidmet werden.
Ich wäre dafür, die überflüssigen Radwege in den engen Straßen der Innenstadt in die ohnehin notwendigen Parkplätze umzuwandeln. Das könnte zum Teil recht kostengünstig ohne großartige Umbaumaßnahmen erfolgen.
Nachtrag:
An der Einmündung der Adolfstraße in die Hollesenstraße prangt nun das Zusatzzeichen, welches den in die Einbahnstraße einfahrenden Verkehrsteilnehmer auf den Gegenverkehr durch Radfahrer aufmerksam macht.
9.5.2008 bei 18:39
Kaum freue ich mich über die Vernunft der Rendsburger Verkehrsplaner, stoße ich auf ein neu aufgehängtes Zeichen 241.
http://lokalreporter.shz.de/index.php?id=13&tx_localrep_pi1[p]=v3&tx_localrep_pi1[cid]=90&tx_localrep_pi1[aid]=810