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Archive für 9.5.2008
Radfahren in Rendsburg V - 4. Bürgermeister-Radtour
9.5.2008 by admin.
Da ich Verkehrspolitik für Radfahrer als eine meiner Kernkompetenzen erachte, ließ ich am Donnerstag, den 17.4. die Univeranstaltungen ausfallen und nahm an der 4. Bürgermeister-Radtour teil.
Bericht über die 4. Bürgermeister-Radtour
Neben den Beiträgen hier in meinem Blog hatte ich mich auch als “Lokalreporter” betätigt und eine Zusammenfassung der in diesem Blog aufgeführten Mißstände abgeliefert.
Nun konnte ich beim Plakatieren für die Deutsche Zentrumspartei an der Ecker Berliner Straße/Gartenstraße feststellen, daß dort das Zeichen 240 entfernt wurde. Offensichtlich hat die Stadtverwaltung auf die an den Bürgermeister Andreas Breitner überreichte Liste des Zentrumspolitikers Torben Frank reagiert.
Zur allgemeinen Freude wurde auch das Zeichen 240 an der Obereider entfernt, so daß Radfahrer sich nicht mehr den Gehweg mit Fußgängern teilen müssen, während die Fahrbahn ungenutzt bliebe.
Leider prangen in vielen Straßen Rendsburgs noch immer die blauen Schilder, welche Radfahrer auf Radwege nötigen, obwohl sie dort seit 1997 rechtlich nicht mehr stehen dürften. Diese Radwege könnenals “andere Radwege” weiterhin von Radfahrern genutzt werden, wenn sie durch andere Verkehrszeichen nicht anderen Zwecken gewidmet werden.
Ich wäre dafür, die überflüssigen Radwege in den engen Straßen der Innenstadt in die ohnehin notwendigen Parkplätze umzuwandeln. Das könnte zum Teil recht kostengünstig ohne großartige Umbaumaßnahmen erfolgen.
Nachtrag:
An der Einmündung der Adolfstraße in die Hollesenstraße prangt nun das Zusatzzeichen, welches den in die Einbahnstraße einfahrenden Verkehrsteilnehmer auf den Gegenverkehr durch Radfahrer aufmerksam macht.
Geschrieben in Politik, Verkehrspolitik, Kommunalpolitik RD | Drucken | 1 Kommentar »
Die Deutsche Zentrumspartei tritt mit mir in Rendsburg an!
9.5.2008 by admin.
Die älteste Partei Deutschlands, die Deutsche Zentrumspartei, gegründet 1870, tritt zur Kommunalwahl 2008 auch in Rendsburg an. Auf dem Landesparteitag im März in Busdorf hatte die Deutsche Zentrumspartei ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2008 aufgestellt. In Lübeck, im Kreis Pinneberg, im Kreis Schleswig-Flensburg und in Nordfriesland treten Kandidaten für das ZENTRUM an. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde und in der Stadt Rendsburg bin ich der Kandidat des ZENTRUMs.
Warum das ZENTRUM?
Seit 1994 war ich Mitglied von CDU und JU, in der Post-Kohl-Ära gab es mit Merkel aber einige Änderungen in der Struktur der CDU. Erst knickte die CDU ein, als dem Christkonservative Martin Hohmann von der Linkspresse Antisemitismus vorgeworfen wurde. Neben programatischen Fehlgriffen folgte dann noch der Hinauswurf des Sachsen Nitzsche. Insgesamt scheint sich ein urbaner Liberalismus, dem Werteegal sind, der nur wohlstandskonservativ ist, das Ruder in der CDU übernommen zu haben.
Meine Zeit im Gruppenvorstand des RCDS an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel machte mir deutlich, wie intrigant und undemokratisch es in der CDU im Lande abläuft.
Das ZENTRUM dagegen ist parteiintern diskussionsfreudig und die Aufstellung der Listen zu einer Wahl werden nicht im Hinterzimmer vorgenommen, um en bloc abzustimmen, sondern - auch wenn es lange dauert - es wird im Einzelnen abgestimmt.
Im Gegensatz zur CDU vertritt die Deutsche Zentrumspartei christliche Ethik. Während in der CDU der Widerstand gegen Kindstötungen im Mutterleib, gegen Stammzellenforschung und andere Verletzungen der Menschenwürde nur noch marginal vertreten ist, hat das ZENTRUM eine klare Position für das Leben.
Die urbanen Wohlstandskonservativen in der CDUvertreten den Wirtschaftsliberalismus der Ellenbogenmentalität. Dabei tanzen sie unablässig um das Goldene Kalb und stellen Kultur, Bildung und Leben unter das Diktat des Ökonomischen. Die Deutsche Zentrumspartei stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Sie fordert sozialen Ausgleich, ohne die Marktwirtschaft zu torpedieren.
Ziele meiner Kandidatur
Dank des Wegfalls der 5%-Hürde besteht im Kreis die Möglichkeit, in den Kreistag einzuziiehen. Für den Stadtrat müßte ich direkt gewählt werden, weil wir keine Liste für Rendsburg eingereicht hatten.
Sollte ich wider Erwarten in den Stadtrat einziehen, werde ich die Politik des Rendsburger Bürgermeisters Andreas Breitner in vielen Punkten unterstützen. Akzente setzen werde ich in meinen Bereichen der Verkehrs-, Kultur- und Bildungspolitik.
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