Archive für 8.12.2007

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    Quelle ist ein Schreiben von Universal Music, das dem mir zugesandten Deutsche Grammophon Gesamtkatalog 2008 beilag.
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Ein Spiegelbild der bundesrepublikanischen Gesellschaft: Dol2Day.com

Seit ein paar Jahren bin ich Besucher und Mitspieler der deutschsprachigen Seite Dol2Day.com Dol2Day steht für “Democracy online today”. Dort gibt es Parteien, Wahlen und Diskussionen.

Anfangs gab es viel Zulauf jeglicher politischer Richtung. Jede Jugendorganisation einer Partei warb Mitglieder für Dol2Day, da die virtuellen Ableger der Parteien ihre Kandidaten über Wahlen zum Internetkanzler machen sollten. Ich selbst kam über einen Aufruf des RCDS zu Dol2Day.

Die Community war demokratisch organisiert. Über Spielregeln wurde abgestimmt.

Leider zeigen sich jener Community ähnliche Konfliktfelder wie in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Lobbying bei den Moderatoren und sogar der Redaktion ist üblich, das kommt aus Kreisen einer gewissen sexuell desorientierten Randgruppe und Linksliberaler. Wie genau abläuft, ist mir nicht bekannt. Signifikant ist jedoch, daß Linksliberale und Vertreter der gewissen Lobby straffrei beleidigen und pöbeln dürfen, während Andersdenkende, besonders Christkonservative unverhältnismäßige Sanktionen befürchten dürfen.
Auch werbende Unternehmen und Sponsoren machen regelmäßig Druck auf die Redaktion, so daß am rechten Rand schon drei Parteien gelöscht wurden, während eine KP ihr Unwesen treiben darf.
Die Redaktion arbeitet ehrenamtlich und ist sichtlich überfordert. Sie ist aber um Fairness bemüht, wenn nicht gerade eine Lobby Druck macht.

Die Redaktion dieses netten Spieles schuf sich ein Gericht, das sie bei der Ausübung des Hausrechtes unterstützen sollte. Dieses Gremium sollte ursprünglich strafbare Meinungen verfolge, die für die Redaktion rechtliche Konsequenzen zur Folge gehabt hätten.

Schnell bildeten sich Seilschaften und Interessengruppen. Es gibt tatsächlich Mitspieler, die schon seit Jahren Gremianten sind. Sie genießen Immunität und sind häufig jene Mitspieler, die durch Beleidigungen und andere Ausfälle auffallen.

Als Rechtsgrundlage für Urteile des Gremiums dienen die Spielregeln, von denen gerade vor wenigen Tagen die Doliquette auf Druck einer gesellschaftlichen Randgruppe verschärft wurde. Das Verfahren wird in einer Gremiumsordnung (GO) geregelt.

Diskussionen zu politischen Themen werden recht schnell mit Wortgefechten zwischen rivalisierenden Mitspielern angereichert. Ein beliebtes Ziel besonders der Linksliberalen ist der Mitspieler Herbert. Dieser ist sicher kein Unschuldslamm. Aber jede Diskussion zu einer seiner Umfragen wird von seinen Gegnern gestört.
Viele Diskussionen sind nicht mehr wirklich politisch. Besonders die sexuell Gestörten heben sich damit hervor, daß sie in ihrer Kategorie ihre sündhafte Neigung zelebrieren.
Die Folge der daniederliegenden Diskussionskultur ist das Fernbleiben von Neumitgliedern. Im Jahr 2000 war Dol2Day noch etwas Besonderes. Heute gibt es zuviele Angebote im weltweiten Netz, aber auch kaum Berichte über dieses eigentlich wundervolle Spiel.

Der Totalitarismus des bundesrepublikanischen Mainstreams hat auch das Spiel Dol2Day erfaßt. Neben der offiziell gültigen Meinung werden keine weiteren Meinungen geduldet. Die Erben der 1968er dulden keine Andersdenkenden. Abweichler werden als Provokateure, Alkoholiker, Geisteskranke oder Nazis verleumdet. Andersdenkende sehen sich schnell der Willkürjustiz des oben beschriebenen Gremiums ausgesetzt.

Über Dol2Day habe ich einige nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch abseits des Spieles kommuniziere. Sogar zu Treffen kam es schon. Uns eint vorrangig der Kampf für das Gute wider das Böse.
Einer dieser Bekannten ist frankg, der von der Willkürjustiz der Hobby-Freisler im Gremiantenstadl vor wenigen Tagen zu einer Zeitsperre verurteilt wurde. frankg hatte nur vom Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch gemacht oder Fakten aufgezeigt.

Gerade weil es soviele Mißstände in jenem Spiel gibt, fordere ich alle pluralistisch gesinnten Leser auf, sich dort anzumelden. Wir müssen eine Mehrheit schaffen, um die Mißstände zu beseitigen.

Moin!

Herzlich willkommen in meinem Blog! Ja, jetzt führe ich auch solch ein Ding. Eigentlich bin ich zu faul für so etwas. Mit dem Schreiben habe ich zur Zeit ohnehin meine Probleme. Aber so manches muß festgehalten und veröffentlicht werden.

Ich werde hier nicht täglich exhibitionistisch mein Seelenleben ausbreiten. Da wird ohnehin nichts Interessantes geboten. Aber es werden gelegentlich Beiträge hier publiziert werden, von denen ich denke, daßihr Inhalt für die Öffentlichkeit relevant sein könnte.

Es besteht die Möglichkeit, Kommentare zu meinen Beiträgen zu hinterlassen. Vom Hausrecht werde ich hier Gebrauch machen und Anstößiges oder Störendes löschen.

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